Wahlperiode 2021-26: Ausländerbeirat macht den Anfang

Bei der Konstituierung mit dabei: Fraktionsvorsitzender Michael Hüttenberger, die Parteivorsitzenden Andreas Klar und Jutta Emig sowie die stellv. Fraktionsvorsitzende Natalie Rauch

Konstituierende Sitzung

Als historischen Akt für Michelstadt bezeichnete Bürgermeister Stephan Kelbert den Auftakt der Wahlperiode 2021-26: am Abend des 22. Aprils, also noch vor der Stadtverordnetenversammlung, konstituierte sich der Ausländerbeirat, den es damit nach mehr als 30 Jahren in Michelstadt wieder gibt.
„Sie geben ihren über 2.000 wahlberechtigten Michelstädter Mitbürgerinnen und Mitbürgern ohne deutschen Pass eine Stimme“, sagte Kelbert zu Beginn der Sitzung.
Viele waren in den großen Saal im Stadthaus gekommen, um diese Stimme von Anfang an zu hören, unter ihnen Kelberts gewählter Nachfolger im Amt, Tobias Robischon, Jonas Schönefeld, Monika Fuhrig und Hatiyce Pankow-Kus von den Grünen, Anni Resch von der CDU sowie von der SPD Fraktionsvorsitzender Berrin Akbayir, Michael Hüttenberger, die Parteivorsitzenden Andreas Klar und Jutta Emig und die stellv. Fraktionsvorsitzende Natalie Rauch.
Zur Vorsitzenden des Ausländerbeirats wurde einstimmig Lenuta-Liliana Pascaru gewählt, ihre Stellvertreterinnen sind Fernanda von Christen und Saadet Öztürk.

Änderungsantrag der SPD

Hinsichtlich der Aufwandentschädigung für dieses politische Ehrenamt wird die Vorsitzende des Ausländerbeirats zukünftig den Vorsitzenden in den Ortsbeiräten gleichgestellt sein. Einen entsprechenden Antrag zur Änderung der Entschädigungssatzung habe die SPD-Fraktion bereits gestellt, erläuterte Fraktionsvorsitzender Michael Hüttenberger am Rande der Veranstaltung.
Der Antrag wird bei der Stadtverordnetenversammlung im Mai auf der Tagesordnung stehen, die Zustimmung gilt als sicher.